Cyber-Resilienz und IKT-Resilienz

Cyber-Resilienz und IKT-Resilienz: Wie Unternehmen sich gegen digitale Bedrohungen wappnen

Cyber-Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, sich gegen Cyberangriffe, IT-Ausfälle und digitale Bedrohungen zu schützen, sich davon zu erholen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. IKT-Resilienz (Informations- & Kommunikationstechnologie-Resilienz) erweitert dieses Konzept auf alle IT- und Kommunikationssysteme, einschliesslich Netzwerke, Server, Cloud-Systeme und Softwarelösungen.

Warum ist Cyber-Resilienz wichtig?

  • Schutz vor Cyberangriffen wie Ransomware, Phishing oder DDoS-Attacken
  • Minimierung von IT-Ausfällen und Vermeidung von Produktionsstillständen
  • Einhaltung regulatorischer Anforderungen (z. B. NIS2, ISO 27001, DSGVO, DORA)
  • Vermeidung finanzieller Schäden und Datenverlust
  • Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs in Krisensituationen

Die 5 Säulen der Cyber- & IKT-Resilienz

1. Prävention: Sicherheitslücken frühzeitig erkennen und schliessen

Ziel: Potenzielle Schwachstellen identifizieren und Angriffe verhindern.

Schritte:

  • Regelmässige IT-Sicherheits-Audits und Penetrationstests durchführen
  • Firewalls, Antivirenprogramme und Intrusion-Detection-Systeme implementieren
  • Zero-Trust-Strategie einführen (keinem System standardmässig vertrauen)
  • Mitarbeiterschulungen zu Phishing und Cyberangriffen durchführen
  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Systeme aktivieren

Ergebnis: Unternehmen sind weniger anfällig für Angriffe.

2. Schutz und Redundanz: Kritische Systeme absichern

Ziel: Geschäftsrelevante IT-Infrastrukturen gegen Ausfälle absichern.

Schritte:

  • Georedundante Rechenzentren und Cloud-Lösungen nutzen
  • Datensicherung und Backup-Strategien implementieren (z. B. 3-2-1-Backup-Regel)
  • Netzwerksegmentierung und Zugriffsbeschränkungen einführen
  • Disaster Recovery und Notfallpläne entwickeln
  • Regelmässige Backups auf Offline-Medien speichern

Ergebnis: IT-Systeme bleiben auch bei Angriffen oder Ausfällen funktionsfähig.

3. Erkennung: Cyberangriffe frühzeitig identifizieren

Ziel: Sicherheitsvorfälle in Echtzeit erkennen und darauf reagieren.

Schritte:

  • Security Information und Event Management (SIEM) Systeme implementieren
  • Automatische Bedrohungserkennung durch KI und Machine Learning nutzen
  • SOC (Security Operations Center) zur 24/7-Überwachung einrichten
  • Log-Daten von Netzwerken und Servern kontinuierlich auswerten
  • Darknet-Monitoring zur frühzeitigen Erkennung gestohlener Unternehmensdaten

Ergebnis: Schnelle Reaktionsfähigkeit bei Sicherheitsvorfällen.

4. Reaktion: Schnelles Handeln bei Cyberangriffen und IT-Krisen

Ziel: Angriffe abwehren und Schaden begrenzen.

Schritte:

  • Incident-Response-Pläne entwickeln und testen
  • Sofortige Isolierung infizierter Systeme bei Cyberangriffen
  • Notfallkommunikation sicherstellen (intern und extern)
  • Forensische Analysen durchführen, um Angriffsvektoren zu identifizieren
  • Zusammenarbeit mit Behörden und CERTs (Computer Emergency Response Teams)

Ergebnis: Schnelle Schadensbegrenzung und Minimierung der Downtime.

  • 5. Wiederherstellung und kontinuierliche Verbesserung

    Ziel: IT-Systeme nach einem Vorfall schnell wiederherstellen und Cyber-Resilienz verbessern.

    Schritte:

    • Disaster Recovery Pläne regelmässig testen und optimieren

    • Lernprozesse aus Sicherheitsvorfällen ableiten und umsetzen
    • Regelmässige Notfallübungen durchführen
    • Cyber-Resilienz in die Unternehmensstrategie integrieren
    • Partnerschaften mit Cybersecurity-Experten und IT-Dienstleistern aufbauen

    Ergebnis: Unternehmen erholen sich schnell von Cyberangriffen und verbessern ihre Widerstandsfähigkeit.

Cyber-Resilienz ist ein Erfolgsfaktor für Unternehmen, sichert die Geschäftserfolge und die Geschäftsprozesse

  • Sicherheit & Stabilität – Schutz vor IT-Ausfällen und Cyberangriffen
  • Gesetzeskonformität – Erfüllung regulatorischer Vorgaben (z. B. NIS2, ISO 27001, DORA, usw.)
  • Nachhaltige Widerstandsfähigkeit – Unternehmen bleiben langfristig wettbewerbsfähig
  • Schutz sensibler Daten – Verhinderung von Datenschutzverletzungen, Betriebsgeheimnissen und Reputationsverlust

Minimalstandard IKT Resilienz / Cyber Resilienz - Umsetzung in der Praxis

Basierend auf dem NIST Cyber Resilience Framework zur Verbesserung der IKT Resilienz hat das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) in der Schweiz einen IKT Minimalstandard zur Standortbestimmung und Massnahmenumsetzung veröffentlicht.

Fünf Dimensionen (5 Funktionen, siehe Abbildung) definieren die Handlungsfelder sowie darin die zu überprüfenden Sicherheitsmassnahmen zur Steigerung der IKT Resilienz. Damit wird den Verwaltungen und Unternehmen ein Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, welche eine systematische und pragmatische Umsetzung  der IKT Resilienz / Cyber Resilienz erlaubt. Dabei zeigt die Umsetzung der IKT Resilienz / Cyber Resilienz ganz spezifische Facetten, die ausgebildete Profis erfordern.

Die RM Risk Management AG kann Sie bei der Implementierung der IKT Resilienz / Cyber Resilienz fachlich wie auch ressourcenmässig beratend unterstützen bzw. entlasten.

So bewerten Sie Risiken mit smarten Tools und Vorlagen

Cyber Security / Information Security Fachbroschüren

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