Krisenmanagement Beispiel

Krisenmanagement Schritt für Schritt: Erfolgreiches Beispiel aus der Wirtschaft

Plötzlich steht alles auf dem Spiel. Ein unvorhersehbares Ereignis bringt ein Unternehmen ins Wanken – sei es ein Cyberangriff, eine Lieferkettenunterbrechung oder ein Skandal, der das Vertrauen der Kunden gefährdet. Panik? Stillstand? Nicht mit einem durchdachten Krisenmanagement!

Wie reagieren erfolgreiche Unternehmen in Stresssituationen? Welche Sofortmassnahmen sind entscheidend, um Schäden zu minimieren und gestärkt aus der Krise hervorzugehen?

In diesem Beitrag zeige ich dir ein praxisnahes Beispiel, wie ein Unternehmen eine Krise gemeistert hat – Schritt für Schritt, mit klaren Handlungsanweisungen und Vorlagen, die auch dein Unternehmen resilienter und krisensicher machen.

Führen und Kommunizieren unter erschwerten Bedingungen

Damit Sie in ausserordentlichen Lagen mit Ihren Führungskräften die anstehenden Aufgaben und Problem auch wirklich "stemmen" können, braucht es Vorbereitung. Ohne diese, werden Sie im Ereignisfall schnell erkennen müssen, das in der Krise so Manches anders läuft als im Tagesgeschäft.

Ein Krisenmanagement Beispiel für eine Krisenmanagement Organisation (siehe Video: "Tool Krisenmanagement sowie die anstehenden Teilkonzepte, Funktionen, Aufgaben und Verantwortungen sowie die notwendigen Checklisten, welche man organisieren muss, soll Ihnen beim Aufbau Ihrer Krisenmanagement Organisation zur Illustration helfen.

Besonders wichtig ist aus organisatorischer Sicht, dass Sie sich ein Bild darüber machen, welche Krisenorganisation für Ihre Zielsetzungen und Zielgruppen, welche Sie ja auch schulen und trainieren müssen, geeignet sind.

Bedenken Sie, dass militärische Führungsmethoden/ -prozesse nicht in jedem Fall für Ihre Zielgruppen geeignet sind, weil diese sehr anspruchsvoll sind. Prüfen Sie vorher, welche Stabsführungs- und Entscheidungsfindungsmethoden es gibt und welche für Sie geeignet sind.

Krisenmanagement macht den Unterschied in der Resilienz

  • Ein Unternehmen ohne Krisenmanagement ist wie ein Kapitän ohne Kompass in einem Sturm.
  • Wer strukturiert handelt, offen kommuniziert und schnelle Lösungen findet, kann gestärkt aus jeder Krise hervorgehen.
  • Jetzt handeln: Mit unseren Vorlagen und Best Practices kannst du dein Unternehmen krisensicher aufstellen und Zukunftsrisiken minimieren.

Was ist für Ihre Führungspersonen als Krisenmanagement geeignet?

Die wichtigsten Fragen, welche leider meist zu spät geklärt werden bzw. erst nach den ersten Trainings als Optimierungspunkt erscheinen, sind:

  • Welche Führungsmethodik und welche Stabsarbeitstechniken sind für unsere Führungskräfte im Krisenmanagement geeignet (Militär, FOR-DEC, SPIN, betriebswirtschaftlich-einfache Ansätze)?
  • Möchten wir mit Papier (Krisenmanagement-Handbuch) oder mit elektonisch unterstützen Führungshilfsmittel arbeiten? Darf es eine Kombination sein?
  • Können die zu schulenden Zielgruppen auch mit diesen software-gestützen Tools (spezielle Applikationen) umgehen oder wäre es besser alle Dokumente in der gewohnten Office Umgebung zu dokumentieren?

Mit einer Software lösen Sie keine Krise und auch kein Krisenmanagement Projekt. Das Wissen muss in den Köpfen verankert sein! 
Viel zu oft zeigen unsere Erfahrungen, dass man Krisen mittels einer Software bewältigen will. Die Software sollte im besten Fall für die administrative Führungsunterstützung eingesetzt werden. Bei sehr grossen Organisationen kann dies hilfreich sein. Diese verfügen auch über andere Mittel, wie der Durchschnitt.

Krisenmanagement Fachbroschüren

Krisenmanagement - Führung unter erschwerten Bedingungen

Tool Krisenmanagement MS Office basierend

Praxisnahes Beispiel

Schritt 1: Schnelle Lagebewertung – Chaos in Struktur verwandeln

Die Krise ist da. Jetzt zählt jede Minute.

  • Was ist passiert? Fakten sammeln, keine Panik!
  • Wer ist betroffen? Mitarbeiter, Kunden, Partner – wer muss informiert werden?
  • Welche Risiken bestehen? Imageverlust, Umsatzeinbruch, rechtliche Konsequenzen?

Realitäts-Check: Unternehmen XY gerät in eine schwere Finanzkrise. Anstatt abzuwarten, richtet das Management sofort ein Krisenteam ein, analysiert die Situation und ergreift erste Massnahmen zur Schadensbegrenzung.

Schritt 2: Krisenkommunikation – Vertrauen statt Verunsicherung

Jetzt kommt es auf klare Worte an. Unternehmen, die in Krisenzeiten schweigen oder falsche Signale senden, verlieren das Vertrauen ihrer Kunden, Partner und Investoren.

  • Wer kommuniziert? Ein erfahrener Krisenkommunikations-Manager übernimmt die Leitung.
  • Was wird kommuniziert? Transparenz, Ehrlichkeit, Lösungsorientierung.
  • Welche Kanäle werden genutzt? Pressemitteilungen, Social Media, interne Kommunikation.

Beispiel: Ein Unternehmen, das von einem Datenskandal betroffen ist, gibt offen zu, was passiert ist, erläutert Sofortmassnahmen und versichert, wie es zukünftige Vorfälle verhindert – anstatt abzuwarten, bis die Medien es aufdecken.

Schritt 3: Handlungsplan und Sofortmassnahmen – Jetzt zählt Umsetzung

Worte reichen nicht – jetzt geht es um Taten. Unternehmen, die schnell und strukturiert handeln, haben die besten Chancen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

  • Interne Taskforce bilden: Wer übernimmt welche Verantwortung?
  • Krisenstrategie anpassen: Welche Prozesse müssen sofort geändert werden?
  • Massnahmen umsetzen: Finanzspritzen, Prozessoptimierung, Umstrukturierung.

Beispiel: In einer Lieferkettenkrise setzt ein Unternehmen auf neue Zulieferer, passt Lagerbestände an und digitalisiert die Bestellprozesse, um sich für die Zukunft abzusichern.

Schritt 4: Langfristige Lösungen & Prävention – Krisensicher in die Zukunft

Die Krise ist überstanden – doch wie stellt man sicher, dass es nie wieder so weit kommt?

Risikomanagement ausbauen: Welche Schwachstellen haben sich gezeigt?
Präventive Maßnahmen ergreifen: Automatisierung, Notfallpläne, Mitarbeiterschulungen.
Resilienz als Wettbewerbsvorteil nutzen: Unternehmen, die aus Krisen lernen, sind langfristig erfolgreicher.

Beispiel: Nach einer massiven Cyberattacke führt ein Unternehmen eine neue IT-Sicherheitsstrategie, regelmäßige Schulungen und eine 24/7-Überwachung der Systeme ein.

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