
Damit Sie in ausserordentlichen Lagen mit Ihren Führungskräften die anstehenden Aufgaben und Problem auch wirklich "stemmen" können, braucht es Vorbereitung. Ohne diese, werden Sie im Ereignisfall schnell erkennen müssen, das in der Krise so Manches anders läuft als im Tagesgeschäft.
Ein Krisenmanagement Beispiel für eine Krisenmanagement Organisation (siehe Video: "Tool Krisenmanagement sowie die anstehenden Teilkonzepte, Funktionen, Aufgaben und Verantwortungen sowie die notwendigen Checklisten, welche man organisieren muss, soll Ihnen beim Aufbau Ihrer Krisenmanagement Organisation zur Illustration helfen.
Besonders wichtig ist aus organisatorischer Sicht, dass Sie sich ein Bild darüber machen, welche Krisenorganisation für Ihre Zielsetzungen und Zielgruppen, welche Sie ja auch schulen und trainieren müssen, geeignet sind.
Bedenken Sie, dass militärische Führungsmethoden/ -prozesse nicht in jedem Fall für Ihre Zielgruppen geeignet sind, weil diese sehr anspruchsvoll sind. Prüfen Sie vorher, welche Stabsführungs- und Entscheidungsfindungsmethoden es gibt und welche für Sie geeignet sind.
Die wichtigsten Fragen, welche leider meist zu spät geklärt werden bzw. erst nach den ersten Trainings als Optimierungspunkt erscheinen, sind:
Mit einer Software lösen Sie keine Krise und auch kein Krisenmanagement Projekt. Das Wissen muss in den Köpfen verankert sein!
Viel zu oft zeigen unsere Erfahrungen, dass man Krisen mittels einer Software bewältigen will. Die Software sollte im besten Fall für die administrative Führungsunterstützung eingesetzt werden. Bei sehr grossen Organisationen kann dies hilfreich sein. Diese verfügen auch über andere Mittel, wie der Durchschnitt.
Die Krise ist da. Jetzt zählt jede Minute.
Realitäts-Check: Unternehmen XY gerät in eine schwere Finanzkrise. Anstatt abzuwarten, richtet das Management sofort ein Krisenteam ein, analysiert die Situation und ergreift erste Massnahmen zur Schadensbegrenzung.
Jetzt kommt es auf klare Worte an. Unternehmen, die in Krisenzeiten schweigen oder falsche Signale senden, verlieren das Vertrauen ihrer Kunden, Partner und Investoren.
Beispiel: Ein Unternehmen, das von einem Datenskandal betroffen ist, gibt offen zu, was passiert ist, erläutert Sofortmassnahmen und versichert, wie es zukünftige Vorfälle verhindert – anstatt abzuwarten, bis die Medien es aufdecken.
Worte reichen nicht – jetzt geht es um Taten. Unternehmen, die schnell und strukturiert handeln, haben die besten Chancen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
Beispiel: In einer Lieferkettenkrise setzt ein Unternehmen auf neue Zulieferer, passt Lagerbestände an und digitalisiert die Bestellprozesse, um sich für die Zukunft abzusichern.
Die Krise ist überstanden – doch wie stellt man sicher, dass es nie wieder so weit kommt?
✔ Risikomanagement ausbauen: Welche Schwachstellen haben sich gezeigt?
✔ Präventive Maßnahmen ergreifen: Automatisierung, Notfallpläne, Mitarbeiterschulungen.
✔ Resilienz als Wettbewerbsvorteil nutzen: Unternehmen, die aus Krisen lernen, sind langfristig erfolgreicher.
➡ Beispiel: Nach einer massiven Cyberattacke führt ein Unternehmen eine neue IT-Sicherheitsstrategie, regelmäßige Schulungen und eine 24/7-Überwachung der Systeme ein.



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