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Business Continuity Policy erstellen: Leitfaden für Unternehmen

Krisen können jederzeit eintreten – sei es durch Cyberangriffe, Naturkatastrophen, Unterbrechungen der Lieferketten oder Systemausfälle. Unternehmen, die keine klare Business Continuity Policy haben, riskieren Betriebsunterbrechungen, finanzielle Verluste und Reputationsschäden.

Mit einer durchdachten Business Continuity Policy stellen Unternehmen sicher, dass sie auch in Krisensituationen handlungsfähig bleiben.

Warum ist eine Business Continuity Policy unverzichtbar?

  • Schutz vor finanziellen Verlusten und Produktionsausfällen
  • Schnelle Reaktion auf unerwartete Krisenszenarien
  • Minimierung von IT- und Cyber-Risiken
  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (z. B. ISO 22301, NIS2, DSGVO)
  • Wettbewerbsvorteil durch hohe Resilienz und Planungssicherheit Doch wie erstellt man eine effektive Business Continuity Policy? Hier ist ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden!

Business Continuity Management (BCM)

Business Continuity Fachbroschüren

5 essenzielle Schritte zur Erstellung einer Business Continuity Policy

1. Risikoanalyse und Bedrohungen identifizieren

Ziel: Welche Risiken könnten den Geschäftsbetrieb gefährden?

Schritte:

  • Identifikation von Bedrohungen (Cyberangriffe, Naturkatastrophen, IT-Ausfälle, Pandemien, Lieferkettenprobleme)
  • Bewertung der Auswirkungen auf kritische Geschäftsprozesse
  • Einstufung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotenzial

Ergebnis: Unternehmen kennen ihre wichtigsten Schwachstellen und Risiken und können gezielt präventive Massnahmen entwickeln.

2. Kritische Geschäftsprozesse und Verantwortlichkeiten definieren

Ziel: Welche Prozesse müssen im Notfall vorrangig geschützt und aufrechterhalten werden?

Schritte:

  • Analyse aller Geschäftsprozesse und deren Kritikalität für den Unternehmenserfolg
  • Erstellung einer Prioritätenliste: Welche Prozesse müssen innerhalb von Stunden/Tagen wiederhergestellt werden?
  • Zuweisung klarer Verantwortlichkeiten und Eskalationsstufen

Ergebnis: Strukturierte und schnelle Krisenreaktion mit klaren Verantwortlichkeiten.

3. Notfall- und Wiederherstellungsmassnahmen festlegen

Ziel: Welche konkreten Massnahmen müssen im Krisenfall ergriffen werden?

Schritte:

  • Erstellung eines Notfallplans für verschiedene Krisenszenarien
  • Sicherstellung redundanter Systeme und Backup-Lösungen für IT und Daten
  • Einrichtung alternativer Kommunikationswege (z. B. Notfall-IT, Cloud-Lösungen, Remote-Arbeitsplätze)
  • Regelmässige Updates und Tests der Business Continuity Massnahmen

Ergebnis: Unternehmen bleibt auch in Krisenzeiten funktionsfähig und minimiert wirtschaftliche Schäden.

4. Notfallkommunikation und Krisenteam aufstellen

Ziel: Transparente und klare Kommunikation im Ernstfall.

Schritte:

  • Benennung eines Krisenteams mit klaren Aufgaben und Entscheidungsbefugnissen
  • Definition von Kommunikationskanälen für interne und externe Stakeholder
  • Vorab erstellte Kommunikationsvorlagen für Mitarbeiter, Kunden und Behörden

Ergebnis: Effektive Koordination der Krise, Vermeidung von Panik und Vertrauensverlust.

5. Regelmässige Tests und Optimierung der Business Continuity Policy

Ziel: Die Business Continuity Policy bleibt immer aktuell und wirksam.

Schritte:

  • Jährliche Tests von Notfallplänen und Wiederherstellungsmassnahmen
  • Mitarbeiter-Schulungen und Krisensimulationen
  • Regelmässige Evaluierung und Anpassung der Policy nach neuen Bedrohungen

Ergebnis: Maximale Resilienz und kontinuierliche Verbesserung der Krisenstrategie.

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