Audit Compliance Management & IKS

Audit Compliance Management und IKS: So identifizieren Sie die Lücken und Verbesserungspotenziale

Ein Audit im Compliance Management und Internen Kontrollsystem (IKS) ist essenziell, um die Wirksamkeit dieser Systeme zu überprüfen, Risiken zu minimieren und gesetzliche sowie interne Vorgaben einzuhalten.

Ein gut strukturiertes Audit hilft Unternehmen, Schwachstellen (Lücken) zu identifizieren und Verbesserungspotenziale aufzudecken, um Compliance-Verstösse und finanzielle Risiken zu vermeiden.

1. Warum sind Compliance- und IKS-Audits wichtig?

Rechtssicherheit: Erfüllung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen (z. B. ISO 37301, IDW PS 982 Deutschland, PS 890 Schweiz, SOX, DSGVO)

  • Risikominimierung: Aufdeckung von Schwachstellen und Prävention von Betrug, Korruption oder Fehlverhalten
  • Effizienzsteigerung: Optimierung interner Prozesse und Kontrollen
  • Vertrauensaufbau: Stärkung der Unternehmensreputation und Transparenz für Stakeholder
  • Zertifizierungsreife: Vorbereitung auf externe Audits und Zertifizierungen

2. Wie ein Audit Compliance Management System und IKS-System stärkt

  • Mehr Sicherheit und Transparenz – Risiken frühzeitig erkennen & vorbeugen
  • Effizientere Prozesse – Bessere Kontrolle und Automatisierung von Compliance-Abläufen
  • Rechtssicherheit und Zertifizierungsreife – Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gewährleisten
  • Wettbewerbsvorteil – Vertrauenswürdigkeit bei Kunden und Investoren steigern

3. Schritt-für-Schritt-Anleitung zum erfolgreichen Audit

1. Auditvorbereitung: Scope und Ziele definieren

Ziel: Klarheit über den Prüfungsumfang und relevante Compliance-Vorgaben schaffen.

Schritte:

Audit-Ziele festlegen (z. B. Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, Effektivität des IKS, Verbesserungspotenziale)

  • Geltungsbereich (Scope) bestimmen (Welche Prozesse, Abteilungen oder Systeme werden geprüft?)
  • Relevante Vorschriften und Standards analysieren (z. B. ISO 37301, IDW PS 982 Deutschlan, PS 980 Schweiz, SOX, MaRisk)
  • Audit-Team & Verantwortlichkeiten festlegen
  • Daten & Dokumente vorbereiten (Richtlinien, Kontrollmechanismen, frühere Auditberichte)

Ergebnis: Eine klare Strategie für das Audit.

2. Risikoanalyse: Schwachstellen und Lücken identifizieren

Ziel: Die kritischsten Risiken im Compliance- und IKS-System erkennen.

Schritte:

  • Identifikation von Risiken in Compliance-Prozessen & internen Kontrollen
  • Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit & Auswirkungen von Risiken
  • Nutzung einer Risikomatrix zur Visualisierung
  • Erkennen von Kontrolllücken und ineffektiven Massnahmen

Typische Lücken im Compliance-Management:

  • Fehlende oder unklare Compliance-Richtlinien
  • Unzureichende Schulungen und Sensibilisierung der Mitarbeiter
  • Fehlende Meldewege für Compliance-Verstösse (z. B. Whistleblower-Systeme)
  • Keine regelmässigen Risikoanalysen

Typische Lücken im IKS:

  • Mangelhafte Trennung von Funktionen und Verantwortlichkeiten
  • Fehlende Dokumentation von Kontrollen
  • Fehlende systematische Überprüfung interner Prozesse
  • Schwachstellen in der IT-Sicherheit und Datenintegrität

Ergebnis: Eine klare Liste mit identifizierten Risiken und Schwachstellen.

3. Auditprüfung: Effektivität von Massnahmen bewerten

Ziel: Überprüfung, ob bestehende Compliance Management und Kontrollmassnahmen wirksam sind.

Schritte:

  • Detaillierte Analyse von internen Kontrollen und Prozessen
  • Stichproben und Interviews mit Mitarbeitern durchführen
  • Testen der Kontrollmechanismen auf Schwachstellen
  • Bewertung der Einhaltung gesetzlicher und interner Vorgaben

Ergebnis: Eine fundierte Bewertung der Wirksamkeit des aktuellen Compliance Management und IKS-Systems.

  • 4. Massnahmenplan: Verbesserungen und Optimierungen definieren

    Ziel: Entwicklung konkreter Massnahmen zur Schliessung der Lücken.

    Schritte:

    • Priorisierung der Schwachstellen nach Risikostufe

    • Erstellung eines Massnahmenplans mit Verantwortlichkeiten und Deadlines
    • Empfehlung von Verbesserungen für Prozesse und Richtlinien
    • Etablierung von Kontrollmechanismen und Automatisierungen

    Ergebnis: Ein konkreter Massnahmenkatalog, um Compliance Management und IKS-Systeme zu stärken.

    5. Umsetzung und kontinuierliche Überwachung

    Ziel: Sicherstellen, dass die Verbesserungsmassnahmen nachhaltig umgesetzt werden.

    Schritte:

    • Schulung der Mitarbeiter zu neuen Compliance Management und IKS-Richtlinien
    • Regelmässige interne Audits und Reviews durchführen
    • Etablierung eines Monitorings für Compliance-Verstösse und Schwachstellen
    • Automatisierung von Kontrollprozessen zur Effizienzsteigerung

    Ergebnis: Ein dynamisches Compliance Management und IKS-System, das sich kontinuierlich verbessert.

4. Wie ein Audit Compliance- & IKS-Systeme stärkt

  • Mehr Sicherheit und Transparenz – Risiken frühzeitig erkennen und vorbeugen
  • Effizientere Prozesse – Bessere Kontrolle und Automatisierung von Compliance-Abläufen
  • Rechtssicherheit und Zertifizierungsreife – Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gewährleisten
  • Wettbewerbsvorteil – Vertrauenswürdigkeit bei Kunden und Investoren steigern

So bewerten Sie Risiken mit smarten Tools und Vorlagen

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