Evakuierungskonzept für Unternehmen

Evakuierungskonzept für Unternehmen: So sichern Sie Ihr Unternehmen ab

Ein gut durchdachtes Evakuierungskonzept ist für jedes Unternehmen essenziell, um Mitarbeiter, Kunden und Betriebsgelände im Notfall zu schützen. Ob Brand, Naturkatastrophe, Bombendrohung oder technische Störungen – eine schnelle und geordnete Evakuierung kann Leben retten und wirtschaftliche Schäden minimieren.

Doch worauf kommt es bei der Planung an? Wie stellt man sicher, dass alle Beteiligten wissen, was im Ernstfall zu tun ist? Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie ein effektives Evakuierungskonzept für Ihr Unternehmen entwickeln.

Warum ist ein Evakuierungskonzept wichtig?

  • Schnelle Reaktion in Notfällen: Vermeidung von Chaos und Panik
  • Mitarbeiterschutz & Einhaltung von Vorschriften: Sicherheit und gesetzliche Vorgaben erfüllen
  • Vermeidung von Sachschäden: Minimierung wirtschaftlicher Verluste
  • Unternehmensfortbestand sichern: Schutz vor Betriebsausfällen
  • Vertrauen bei Mitarbeitern und Kunden: Ein sicheres Arbeitsumfeld schaffen

Die 5 wichtigsten Elemente eines Evakuierungskonzepts

1. Gefahrenanalyse und Risikobewertung

Ziel: Identifikation potenzieller Risiken und Notfallszenarien.

Schritte:

  • Analyse möglicher Gefahren: Brände, Explosionen, Chemikalien, Naturkatastrophen, Stromausfälle, Anschläge
  • Bewertung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmass
  • Festlegen, welche Bereiche und Abteilungen besonders gefährdet sind

Ergebnis: Ein detailliertes Verständnis der spezifischen Risiken in Ihrem Unternehmen.

2. Evakuierungswege und Sammelstellen festlegen

Ziel: Sichere Fluchtmöglichkeiten für alle Personen gewährleisten.

Schritte:

  • Flucht- und Rettungswege gemäss DIN ISO 23601 kennzeichnen
  • Sammelstellen ausserhalb des Gebäudes definieren
  • Sicherstellen, dass alle Wege frei und beleuchtet sind
  • Alternative Evakuierungsrouten für unterschiedliche Szenarien planen
  • Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen berücksichtigen

Ergebnis: Klare Evakuierungswege für eine schnelle und sichere Flucht.

3. Evakuierungsrollen und Verantwortlichkeiten verteilen

Ziel: Vermeidung von Verwirrung und Sicherstellung einer geordneten Evakuierung.

Schritte:

  • Evakuierungsleitung ernennen: Koordiniert den gesamten Prozess
  • EVAK-Hilfen bzw. Fluchtwegbeauftragte bestimmen: Stellen sicher, dass Wege frei sind
  • Brandschutzhelfer benennen: Unterstützen bei Bränden und nutzen Feuerlöscher
  • Mitarbeiter für Erste Hilfe ausbilden
  • Kommunikationswege und Zuständigkeiten klar definieren

Ergebnis: Alle wissen, was zu tun ist, sodass eine Evakuierung ohne Chaos abläuft.

4. Notfallkommunikation und Alarmierungssysteme

Ziel: Alle Personen rechtzeitig über die Evakuierung informieren.

Schritte:

  • Lautsprecherdurchsagen oder Alarmsirenen installieren
  • Evakuierungsanweisungen per E-Mail, SMS oder Notfall-App versenden
  • Kommunikation mit Feuerwehr und Rettungsdiensten sicherstellen
  • Mitarbeiter über Kommunikationswege informieren

Ergebnis: Schnelle Informationsverbreitung, sodass jeder rechtzeitig reagiert.

Tool Notfallplan / Evakuierung für Unternehmen

  • 5. Schulungen und Evakuierungsübungen

    Ziel: Regelmässige Übungen, um die Abläufe in Notfällen zu perfektionieren.

    Schritte:

    • Jährliche Evakuierungsübungen durchführen

    • Feedback sammeln und Massnahmen optimieren
    • Neue Mitarbeiter sofort schulen
    • Realistische Notfallsimulationen einbauen (z. B. Blockierte Wege, Rauchentwicklung)

    Ergebnis: Routine und Sicherheit im Ernstfall, weniger Panik und Verzögerungen.

Was ist in einem Evakuationskonzept für ein Unternehmen zu beschreiben?

Grundsätzlich sollten folgende Inhalte in einem "schlanken" Evakuierungskonzept für ein Unternehmen beschrieben werden:

  • Organigramm Evakuierungsorganisation
  • Funktionen der Evakuierungsorganisation mit Aufgaben und Verantwortung (Alarmempfangsstelle, Evakuierungsleiter, Sammelplatzleiter, Evakuierungshelfer, Erste Hilfe/ Nothelfer, Spezialfunktionen, Mitarbeitende)
  • Ausrüstung der EVAK-Organisation
  • Ablauforganisation: Detektion eines Ereignisses, Alarmierung einer internen Stelle, Erkundung, Lagebeurteilung und Entscheid Evakuierung, Alarmierung EVAK-Helfer, Besammlungspunkte, Auftragserteilung und Ausrüstung an EVAK-Helfer, Evakuierungsauslösung
  • Schlusskontrolle und Vollzugsmeldung
  • Verhalten am Sammelplatz
  • Information/ Kommunikation am Sammelplatz (Wer sagt was, Umgang mit Social Media, Information Kunden, Mitarbeitende, Mieter, usw.)
  • Betreuung und Versorgung der evakuierten Personen (Kälteschutz, Verpflegung, Verschiebung Ausweich-Sammelplatz, Erste Hilfe)
  • Personenanwesenheitskontrolle
  • Ausbildungs- und Schulungsplan mit verbindlichen Schulungs-/ Trainingsterminen
  • Brandschutzpläne
  • Flucht- und Rettungspläne
  • Evakuierungszonenpläne

Evakuierung Fachbroschüren

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