Konzept Krisenkommunikation

Krisenkommunikation meistern: Ein bewährtes Konzept für Unternehmen

Ein einziger Kommunikationsfehler kann in einer Krise Millionen kosten. Ein Unternehmen sieht sich plötzlich mit einer schweren Krise konfrontiert: Ein Datenskandal, ein Produktionsausfall, ein Shitstorm in den sozialen Medien oder ein schwerer Unfall. Was jetzt? Schweigen oder handeln? Panik oder Plan?

Fakt ist: Wer in einer Krise schnell, transparent und professionell kommuniziert, kann Vertrauen bei Kunden, Mitarbeitern und Partnern bewahren, Reputationsverluste vermeiden oder reduzieren, Missverständnisse und Fake News frühzeitig korrigieren und die Krise aktiv steuern, statt von ihr überrollt zu werden.

Doch wie gelingt das? Mit einem klaren, bewährten Konzept für Krisenkommunikation!

Krisenkommunikation in Unternehmen: Schlüsselaufgaben für den Ernstfall

Die Krisenkommunikation ist eine der wesentlichen Aufgaben von Krisenstäben. Der verantwortliche Unternehmensbereich - meistens die Unternehmenskommunikation - hat im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • Lagebeurteilung und Identifizierung des Kommunikationsbedarfs entsprechend der Lageentwicklung,
  • Analyse der Medienberichterstattung und Stakeholder-Reaktionen,
  • Information an Mitarbeitende
  • Austausch mit vergleichbaren Kommunikationsstellen anderer Notfall-/ Krisenstäbe, die an der Krise beteiligt sind,
  • Erstellen von Presseinformationen,
  • Krisenkommunikation im Frontbereich (Schadenraum),
  • Medien-Monitoring (Betreiben eines "Krisen-Radars")
  • Überwachung Social Media Berichte, Internet-Publikationen, TV, Radio, usw.
  • Umgang mit Fake News,
  • usw.

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Die 5 wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche Krisenkommunikation

1. Vorbereitung: Ein Krisenkommunikationsplan muss bereitstehen

Ziel: Schon vor der Krise klare Abläufe, Zuständigkeiten und Botschaften definieren.

Schritte:

  • Mögliche Krisenszenarien analysieren: Was kann passieren? Welche Kommunikation ist nötig?
  • Ein Krisenkommunikationsteam ernennen: Wer spricht? Wer entscheidet?
  • Kommunikationsrichtlinien festlegen: Wann und wie wird kommuniziert?
  • Notfall-Statements und Pressemitteilungen vorbereiten: Schnelle Reaktionsfähigkeit sichern.
  • Social-Media-Monitoring einrichten: Trends und negative Stimmungen frühzeitig erkennen.

Ergebnis: Das Unternehmen ist vorbereitet und kann in der Krise sofort reagieren.

2. Sofortige Reaktion: Schnell, aber besonnen handeln

Ziel: Innerhalb der ersten Stunden nach einer Krise die richtige Kommunikationsstrategie einleiten.

Schritte:

  • Lageanalyse: Was ist passiert? Wer ist betroffen? Was sind die Folgen?
  • Krisenteam aktivieren: Sofortige Abstimmung mit Geschäftsführung, PR, Rechtsabteilung.
  • Erste interne und externe Kommunikation aufsetzen: Mitarbeiter, Kunden, Partner und Medien informieren.
  • Social Media überwachen: Welche Reaktionen gibt es? Sind Falschinformationen im Umlauf?

Ergebnis: Das Unternehmen ist handlungsfähig und verhindert eine Eskalation.

3. Transparenz und Kontrolle: Klare und glaubwürdige Kommunikation

Ziel: Vertrauen bewahren – keine Spekulationen, keine widersprüchlichen Aussagen.

Schritte:

  • Schnelle, aber faktenbasierte Kommunikation: Was ist passiert? Welche Massnahmen werden ergriffen?
    Einheitliche Botschaften über alle Kanäle hinweg: Presse, Social Media, Website, Kundenservice.
    Offen, aber professionell kommunizieren: Verantwortung übernehmen, aber keine Panik verbreiten.
    Falschnachrichten und Gerüchte gezielt korrigieren: Social-Media-Monitoring nutzen.
    Presse und Öffentlichkeit aktiv informieren: Durch regelmässige Updates und QundA-Runden.

Ergebnis: Das Unternehmen bleibt glaubwürdig und hat die Krise kommunikativ unter Kontrolle.

4. Reputationsschutz: Die Krise in eine Chance verwandeln

Ziel: Nicht nur die Krise überstehen, sondern gestärkt daraus hervorgehen.

Schritte:

  • Konstruktiv mit Medien und Kunden interagieren: Dialog statt Versteckspiel.
  • Authentische Botschaften vermitteln: Zeigen, dass das Unternehmen aus Fehlern lernt.
  • Social Media nutzen, um Vertrauen zurückzugewinnen: Transparenz zeigen, Fragen beantworten.
  • Proaktive Massnahmen einleiten: Verbesserungen kommunizieren und positives Engagement zeigen.

Ergebnis: Das Unternehmen zeigt Stärke und Glaubwürdigkeit – trotz Krise.

5. Nachbereitung und Optimierung: Lernen aus der Krise

Ziel: Aus jeder Krise wertvolle Erkenntnisse gewinnen und die Kommunikation verbessern.

Schritte:

  • Analyse: Was hat in der Krisenkommunikation funktioniert, was nicht?
  • Feedback einholen: Von Mitarbeitern, Kunden, Medien und Partnern.
  • Interne Abläufe optimieren: Bessere Notfallpläne, klare Rollenverteilung.
  • Regelmässige Krisenübungen durchführen: Teams auf verschiedene Szenarien vorbereiten.

Ergebnis: Das Unternehmen ist für zukünftige Krisen noch besser aufgestellt.

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