1. Vorbereitung: Ein Krisenkommunikationsplan muss bereitstehen
Ziel: Schon vor der Krise klare Abläufe, Zuständigkeiten und Botschaften definieren.
Schritte:
- Mögliche Krisenszenarien analysieren: Was kann passieren? Welche Kommunikation ist nötig?
- Ein Krisenkommunikationsteam ernennen: Wer spricht? Wer entscheidet?
- Kommunikationsrichtlinien festlegen: Wann und wie wird kommuniziert?
- Notfall-Statements und Pressemitteilungen vorbereiten: Schnelle Reaktionsfähigkeit sichern.
- Social-Media-Monitoring einrichten: Trends und negative Stimmungen frühzeitig erkennen.
Ergebnis: Das Unternehmen ist vorbereitet und kann in der Krise sofort reagieren.
2. Sofortige Reaktion: Schnell, aber besonnen handeln
Ziel: Innerhalb der ersten Stunden nach einer Krise die richtige Kommunikationsstrategie einleiten.
Schritte:
- Lageanalyse: Was ist passiert? Wer ist betroffen? Was sind die Folgen?
- Krisenteam aktivieren: Sofortige Abstimmung mit Geschäftsführung, PR, Rechtsabteilung.
- Erste interne und externe Kommunikation aufsetzen: Mitarbeiter, Kunden, Partner und Medien informieren.
- Social Media überwachen: Welche Reaktionen gibt es? Sind Falschinformationen im Umlauf?
Ergebnis: Das Unternehmen ist handlungsfähig und verhindert eine Eskalation.
3. Transparenz und Kontrolle: Klare und glaubwürdige Kommunikation
Ziel: Vertrauen bewahren – keine Spekulationen, keine widersprüchlichen Aussagen.
Schritte:
- Schnelle, aber faktenbasierte Kommunikation: Was ist passiert? Welche Massnahmen werden ergriffen?
Einheitliche Botschaften über alle Kanäle hinweg: Presse, Social Media, Website, Kundenservice.
Offen, aber professionell kommunizieren: Verantwortung übernehmen, aber keine Panik verbreiten.
Falschnachrichten und Gerüchte gezielt korrigieren: Social-Media-Monitoring nutzen.
Presse und Öffentlichkeit aktiv informieren: Durch regelmässige Updates und QundA-Runden.
Ergebnis: Das Unternehmen bleibt glaubwürdig und hat die Krise kommunikativ unter Kontrolle.
4. Reputationsschutz: Die Krise in eine Chance verwandeln
Ziel: Nicht nur die Krise überstehen, sondern gestärkt daraus hervorgehen.
Schritte:
- Konstruktiv mit Medien und Kunden interagieren: Dialog statt Versteckspiel.
- Authentische Botschaften vermitteln: Zeigen, dass das Unternehmen aus Fehlern lernt.
- Social Media nutzen, um Vertrauen zurückzugewinnen: Transparenz zeigen, Fragen beantworten.
- Proaktive Massnahmen einleiten: Verbesserungen kommunizieren und positives Engagement zeigen.
Ergebnis: Das Unternehmen zeigt Stärke und Glaubwürdigkeit – trotz Krise.
5. Nachbereitung und Optimierung: Lernen aus der Krise
Ziel: Aus jeder Krise wertvolle Erkenntnisse gewinnen und die Kommunikation verbessern.
Schritte:
- Analyse: Was hat in der Krisenkommunikation funktioniert, was nicht?
- Feedback einholen: Von Mitarbeitern, Kunden, Medien und Partnern.
- Interne Abläufe optimieren: Bessere Notfallpläne, klare Rollenverteilung.
- Regelmässige Krisenübungen durchführen: Teams auf verschiedene Szenarien vorbereiten.
Ergebnis: Das Unternehmen ist für zukünftige Krisen noch besser aufgestellt.