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Kritische Infrastrukturanlagen

Kritische Infrastruktursysteme (KRITIS) professionell und integral schützen

Kritische Infrastruktursysteme (KRITIS)

Kritische Infrastruktursysteme (KRITIS) sind die Lebensadern unserer Gesellschaft. Wir alle sind darauf angewiesen, dass der Strom aus der Steckdose kommt, unser Trinkwasser aus dem Hahn fliesst, die ICT und das Verkehrsnetz funktionieren. Infrastruktursysteme sind vielen verschiedenen Gefahren ausgesetzt: Extremen Wetter- und Witterungsbedingungen, menschlichem Fehlverhalten oder technischem Versagen. Fallen kritische Infrastruktursysteme ganz oder teilweise aus, kann dies zu erheblichen Belastungen für Staat, Wirtschaft und grosse Teile der Bevölkerung führen. Deshalb ist die Gewährleistung des Schutzes der kritischen Infrastruktursysteme eine Kernaufgabe staatlicher und unternehmerischer Sicherheitsvorsorge und fester Bestandteil der Sicherheitspolitik eines Landes.

Kritische Infrastruktursysteme (KRITIS) werden in sogenannte Sektoren und Teilsektoren unterteilt (z. B. Stromversorgung, Erdölversorgung und Erdgasversorgung im Sektor Energie). Innerhalb der kritischen Teilsektoren sind grundsätzlich sämtliche Elemente oder Objekte (z. B. Betreiberfirmen, Anlagen, Systeme usw.) Bestandteil der kritischen Infrastruktur, wobei sich die jeweilige Bedeutung (oder Kritikalität) selbstverständlich unterscheidet.

Integraler Schutz in 5 Phasen von kritischen Infrastruktursystemen

Die Vorgehensweise beim integralen Schutz von kritischen Infrastruktursystemen basiert auf folgendem systematischen und kontinuierlichen Prozess:

  • Vorbereitung: Nach einer Phase der Vorbereitung, in welcher Zuständigkeiten geklärt, Kompetenzen verteilt und Aufträge eingeholt werden, erfolgt der iterative Prozess zur Verbesserung des Schutzes kritischer Infrastruktursysteme in fünf Phasen:
  • Phase 1 - Analyse: Diese Phase identifiziert kritische Prozesse und analysiert Gefährdungen, die zu einem Ausfall dieser Prozesse führen können. Anschliessend werden die daraus entstehenden Risiken ermittelt und miteinander verglichen.
  • Phase 2 - Bewertung: In dieser Phase erfolgt die Bewertung der Risiken und Verwundbarkeiten.
  • Phase 3 - Massnahmen: Während der Phase 3 werden die Massnahmen evaluiert, mit denen die Risiken wirksam reduziert werden können.
  • Phase 4 - Umsetzung: Sie beinhaltet die Umsetzung der Massnahmen. Dabei wird aufgezeigt, wie die Massnahmen geplant, umgesetzt, begleitet und überwacht werden können.
  • Phase 5 - Monitoring: Diese Phase behandelt das Monitoring, die Überprüfung und Verbesserung der Massnahmen. Damit sollen der Umsetzungsfortschritt und die Wirksamkeit der Massnahmen kontinuierlich beobachtet werden.

Verundbarkeitsanalyse von kritischen Infrastruktursystemen

Kritische Infrastruktur Fachbroschüren

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Gefährdungsanalyse kritischer Infrastrukturen

Gefährdungsanalyse für den Schutz kritischer Infrastruktursysteme

Welche Prozesse (Prozess-Kritikalität) sind besonders kritisch?

Voraussetzung für den umfassenden Schutz einer kritischen Infrastruktur sind ausführliche Kenntnisse über deren Aufgaben und Funktionen. Darum muss verstanden werden, welche Prozesse unbedingt erforderlich sind, um ein Mindestmass an Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu gewährleisten. Die Identifikation der kritischen Prozesse basiert massgeblich auf der umfassenden Analyse der betriebsrelevanten Prozesse im Rahmen des betrieblichen Kontinuitätsmanagements (Business Impact Analyse). Dabei sollte auf eine handhabbare Anzahl identifizierter kritischer Prozesse geachtet werden.

Identifikation der massgebenden Ressourcen und Verwundbarkeiten

In einem weiteren Schritt ist zu beurteilen, welche Ressourcen zur Durchführung der zuvor als kritisch identifizierten Prozesse zwingend erforderlich sind. Dabei sind insbesondere die Ressourcenbereiche Rohstoffe, Energie, ICT Systeme, Personal, Logistik sowie Bauten, Anlagen, Apparate und Werkzeuge zu berücksichtigen.

In der Folge ist zu beschreiben, welche Auswirkungen ein Ausfall der jeweiligen Ressource in Bezug auf den kritischen Prozess nach sich ziehen respektive inwieweit ein Ausfall der Ressource die Durchführung des Prozesses beeinträchtigen würde.

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